Hodenkompression
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 Die Wirkung der „Hodenatmung“ lässt sich noch deutlich erhöhen,

wenn man sie mit der „Hodenkompression“ verbindet.

 

Die Kraft der Sexualenergie / „Red Enerchi“ wird dynamisch gesteigert.

 

Erzeugen Sie Druck im Hoden, um Ihre Sexualkraft zu steigern.

 

Diese Übung hilft auch bei nächtlichen Samenergüssen und vorzeitiger Ejakulation. Sie verringert außerdem das Auftreten von Leistenbrüchen. Bei sexueller Übererregung wirkt sie beruhigend.

Die Sexualkraft wird dynamisch gesteigert, indem der Luft die Vitalenergie entnommen und die Sexualenergie damit aufgeladen wird.

Füllen Sie Ihren Rachen mit genügend Luft, und schlucken Sie diese herunter. Durch das Schlucken wird die Luft in den Solarplexus gedrückt, von dort in das Becken und dann nach unten in die Hoden geleitet.

Das geschieht, indem man die Unterleibsmuskeln in einer langsamen Wellenbewegung nach abwärts zusammenzieht. Ist die Luft in den Hoden angelangt, werden Sie einen plötzlichen Hitzeschwall wahrnehmen. Die Hoden scheinen sich auszudehnen, und nach kurzer Zeit wird die in sie hineingelenkte Kraft die Wirbelsäule hochfließen bis zum Kopf, was auch als Wärmegefühl zu spüren ist.

 

"Hodenkompression" in Einzelschritten

1.

Stehen Sie oder Setzen Sie sich auf eine Stuhlkante, die Füße flach auf dem Boden, eine Schulterbreite auseinander. Tragen Sie nur weite Hosen oder keinerlei Kleidung unterhalb der Gürtellinie, damit die Hoden herabhängen können.

Schließen Sie die Augen. Behalten Sie die Zunge immer an den Gaumen gedrückt, während Sie den Druck erzeugen und Spannen Sie den Afterschließmuskel sowie den Muskel am Damm an.

2.

Atmen Sie durch die Nasenlöcher in den Rachen ein. Dann schlucken Sie die Luft zum Solarplexus hinunter, der sich auf halber Höhe zwischen Herz und Nabel befindet. Stellen Sie sich die Luft als einen Ballon vor.

3.

Zuerst kommt der Ballon hinter dem Solarplexus zur Ruhe, dann rollt er zum Nabel hinunter, um schließlich durch das Becken in die Hoden zu gelangen.

4.

Pressen Sie die Luft kraftvoll so lange in die Hoden, wie Sie nur können, mindestens 30 bis 40 Sekunden lang. Versuchen Sie, Ihre Leistung allmählich auf eine ganze Minute zu steigern. Jede Hodenkompression läßt enorme Energie in die Hoden schießen.

Die Übung entfaltet ihre volle Wirkung bei einem Druck von einer vollen Minute.

Der Afterschließmuskel und der Muskel am Damm müssen während dieser Übung kräftig zusammengezogen werden, damit keine Energie aus dem Körper entweichen kann.

5.

Hat sich während der Druckerzeugung Speichel im Mund angesammelt, schlucken Sie diesen vor dem Ausatmen hinunter. Haben Sie die Kompression beendet, atmen Sie aus und entspannen sich völlig.

6.

Atmen Sie jetzt mehrmals kurz und schnell durch, um neue Kraft zu gewinnen. Lassen Sie die Luft wie einen Pfeil aus den Nasenlöchern schießen und ebenso schnell wieder einströmen.

Atmen Sie dabei durch die Nase, und nehmen Sie nicht zu viel Luft. Man nennt dies die «Blasebalg-Atmung», weil man mit dem Bauchschnell ein- und auspumpen muß. Diese Übung lädt den gesamten Körper sehr schnell auf.

 

Üben Sie den ganzen Ablauf fünfmal.

Wenn Ihre Kraft gewachsen ist, können Sie fünf Kompressionen hintereinander durchrühren und sich dann mit Hilfe des Hüftkreisens ausruhen. Dann machen Sie weitere fünf Kompressionen.

 

Atmen Sie zwischen den Kompressionen kurz und flach, um keine Kraft im oberen Körper-bereich zu stauen.

Wenn Sie sich krank fühlen oder aus dem Gleichgewicht geraten sind, werden Sie sich schon nach wenigen Hodenkompressionen besser fühlen.

 

 hodenkompression

 

Zusätzlich noch eine Möglichkeit

Beginnen Sie mit einer Kompression. Heben Sie danach die Arme in Schulterhöhe, und kreisen Sie mit den Hüften. Ruhen Sie sich einen Augenblick aus, und wiederholen Sie das Ganze.

Üben Sie die Hodenatmung und die Kompression zweimal täglich etwa eine Viertelstunde lang, jeweils morgens und abends. Nur dann können Sie in den vollen Genuss der Vorzüge dieser Praktik gelangen.

Abgesehen von den bereits erwähnten Wirkungen helfen diese Techniken auch gegen Impotenz oder Virilitätsmangel; auch Schlaflosigkeit und Übernervosität können erheblich verbessert werden.

Durch regelmäßiges Üben lassen sich auch allgemeiner Energiemangel und seine Begleiterscheinungen beheben.

Wenn Sie Ihre Sexualsäfte vier Wochen oder länger bewahrt haben (kein Samenerguss), sollte diese Übung schon nach drei Tagen zu wirken beginnen.

Dann fühlen sich die Hoden warm an, «springen» ein wenig auf und ab und können leicht jucken. Das sind Anzeichen dafür, daß die Hoden mit ungewöhnlich großen Mengen Vitalkraft versorgt werden und das Gewebe sich zu erholen beginnt.

Doch läßt sich der gewünschte Erfolg nur dann erzielen, wenn die Übungen korrekt durchgeführt werden. Nach ein bis zwei Monaten regelmäßiger Praxis werden Sie einen merklichen Kraftzuwachs verspüren und sich immer wohler fühlen.

 

Kurzanleitung „Hodenkompression“

1) Stehen oder Sitzen auf Stuhlkante

2) Zunge am Gaumen, Augen schließen

3) Atmen Sie sehr langsam aber kraftvoll durch die Nase ein,

     und konzentrieren Sie sich auf Rachen und Kehle.

     Drücken Sie die Luft zusammen, bis Sie nicht weiter einatmen können.

     After und Damm anspannen.

4) Stellen Sie sich die Luft als Ballon vor, und schlucken Sie ihn kraftvoll in den Solarplexus

     hinunter. Halten Sie ihn dort.

5) Drücken Sie den Luftball nun zum Nabel hinab.

6) Vom Nabel aus drücken Sie ihn weiter nach unten in den Beckenbereich hinein.

7) Pressen Sie den Ballon kräftig und kontinuierlich in die Hoden, bis Sie die Luft nicht länger

     anhalten können. Volle Wirkung bei einer Minute.

8) Schlucken Sie zunächst den im Mund angesammelten Speichel hinunter und atmen aus.

9) Laden Sie sich wieder mit schnellen, flachen Atemzüge auf – Blasebalg Atmung

10) Entspannen Sie sich durch mehrmaliges Hüftkreisen – dabei die Hände hochheben

 

Wiederholen Sie den ganzen Vorgang am Anfang 6-mal, und steigern Sie sich langsam bis auf 36-mal pro Sitzung.

 

Umlenkungsübung bei hohem Blutdruck

Nach zwei- bis sechswöchiger Praxis können manche, die zu hohen Blutdruck haben, spüren, wie ein starker Strom von Chi-Energie in ihren Kopf fließt. Sie empfinden einen Druck im Kopf, weil das Blut der Aufwärtsbewegung der Vitalkraft folgt.

Das ähnelt in milder Form dem «Kundalini-Syndrom», bei dem freigesetzte Energie ziellos und unkontrolliert durch den Körper schießt.

Wenn Sie unter Bluthochdruck leiden, können Sie sich auf zwei bestimmte Punkte konzentrieren, um diesen Überdruck abzubauen. Diese Punkte sind der Ming-Men an der Wirbelsäule, direkt gegenüber dem Nabel (zwischen dem 12. Und 13.Brustwirbel, sowie der Yung-Chuan an den Fußballen).

Zur Lokalisierung des Ming-Men legen Sie einen Faden um die Hüfte wie einen Gürtel. Achten Sie darauf, daß er völlig waagrecht verläuft und auch den Nabel berührt. Der Ming-Men befindet sich am Schnittpunkt von Faden und Wirbelsäule. Haben Sie einen großen Hängebauch, messen Sie von der Stelle aus, wo sich Ihr Nabel befand, bevor er nach unten abgesackt ist. Beugt man sich von der Hüfte aus nach hinten, fühlt sich der gesuchte Punkt an wie eine Vertiefung im Rückgrat.

Der andere Punkt, der Yung-Chuan, liegt auf der Fußsohle. Wenn man die Zehen zusammenzieht, ist es der tiefste Punkt auf dem Fußballen. Haben Sie den Punkt an beiden Füßen gefunden, kleben Sie kleine stachlige Kugeln darunter. Legen Sie beide Hände auf den Rücken, und konzentrieren Sie sich auf den Ming-Men. Chi und Blut werden jetzt dorthin geleitet.

Wenn Sie die Kraft in den Ming-Men fließen spüren, lenken Sie diese die Wirbelsäule und die Beine hinab in den Yung-Chuan. Drücken Sie mit den Füßen auf die Kugeln, so daß Sie die Stacheln deutlich spüren. In schwereren Fällen kann es ein bis zwei Monate dauern, bis die Kraft in den Ming-Men strömt und in den Yung-Chuan hinabgelenkt werden kann.

Wenn Ihnen das Blut während oder nach der Hodenkompression zu heftig in den Kopf steigt, müssen Sie die Kraft austreten lassen. Nicht ausgeglichene Kraft strömt durch diese beiden Punkte aus dem Körper.

Der Vitalkreislauf sorgt dafür, dass die Energie sich gleichmäßig verteilen kann. Allein mit dieser Technik wurden schon viele Fälle von Bluthochdruck geheilt.

 

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